Erfahrungsberichte / Inkontinenz / Wechseljahre

“Ich habe einfach verdrängt, dass ich eine leichte Dranginkontinenz habe.”

4. März 2020

Beate berichtet auf ihrem Blog Mamabeasblog aus ihrem Familienalltag und spricht offen und ehrlich Themen an, die sie als Frau beschäftigen. Dabei lautet ihr klares Motto: Tabuthemen gibt es nicht, erst recht nicht, wenn es um unsere Gesundheit geht. Wir freuen uns sehr, dass sie unseren Beckenbodentrainer Emy getestet und auf humorvolle Weise das Thema Dranginkontinenz angesprochen hat. Sie möchte anderen Frauen Mut machen, das Schweigen zu brechen und das Problem aktiv in Angriff zu nehmen. Das können wir nur unterstützen!

Bea findet, dass Dranginkontinenz ein Thema ist, über das wir definitv mehr sprechen sollten.
Beate findet, dass Dranginkontinenz ein Thema ist, über das wir definitv mehr sprechen sollten.

Dranginkontinenz? Nein danke!

Würdest Du dich kurz in ein paar Worten vorstellen? 

Mein Name ist Beate, ich bin 42 Jahre jung, Bloggerin, Unternehmerin und Mutter von 2 Kindern, die 11 und 14 Jahre alt sind.

Wie hast Du von Emy erfahren? 

Internetrecherche.

Warum hast Du angefangen, Emy zu nutzen? 

Aus Neugierde. Bis ich sie benutzte, war ich im Verdrängungsmodus: Ich habe einfach verdrängt, eine leichte Inkontinenz zu haben. Da es nur eine leichte ist, konnte ich das gut verbergen.

Wie war das Beckenbodentraining mit Emy? 

Lustig. Erst einmal ungewohnt, denn das ist ja schon ein intimer Bereich, aber das legt sich ganz schnell, es macht sogar Spaß! Mit der App kann ich es auch nicht vergessen es spornt mich sogar an, immer mehr zu machen. Ich bin da sehr ehrgeizig, was solche Handy-Spielereien angeht.

Wie lange benutzt Du Emy schon? 

4 Wochen, dabei benutze ich sie ca. 2-3 mal die Woche.

Das Beckenbodentraining

Wie lange hat es gedauert, bis Du erste Veränderungen bemerkt hast und welche waren das? 

Das ist wie bei allem im Leben: Das Negative bekommt man mit, das Positive bemerkt man erstmal nicht. Deshalb habe ich dieses mal extra mehr darauf geachtet. Ich hatte zu Beginn (also richtig aktuell) eine leichte Blasenentzündung, die ich versuchte, durch viel trinken und Wärme in den Griff zu bekommen. Diese war nach einer Woche mit Emy und viel Tee weg. Das kann jetzt Zufall sein, glaube ich aber nicht, denn ich hatte die Blasenentzündung schon eine Weile.

Auch meine Dranginkontinenz (dass das so heißt, habe ich erst bei der Recherche für einen Blogbeitrag erfahren) wurde nach etwa 2 Wochen deutlich verringert. Da ich diese ja nun schon seit der 2. Geburt, also 2008 habe, vermisse ich sie nun nicht! Ich bin so froh, endlich etwas gefunden zu haben. Aber nicht nur wegen der Inkontinenz! Ich kann nun mit meinen Kindern Trampolin springen, was ich bisher nicht konnte! DAS ist für mich die echte Bereicherung! DANKE EMY!

Dazu muss ich noch vermerken, dass es zwar noch etwas Zeit ist, aber die Wechseljahre sind schon im Anmarsch. Das verändert den Körper noch einmal zusätzlich. Da freut es mich, dass ich schon gerüstet bin und mein Beckenboden gestärkt ist!

Ich entdecke Emy

Findest Du, dass wir mehr über das Thema Beckenboden / Blasenschwäche sprechen sollten?

Wenn Du mit wir uns alle meinst, JA! In der Werbung wird das schon getan, aber ich finde, Einlagen, merkwürdig aussehende Unterhosen, die am besten unsichtbar sind, sind nicht die Lösung für das Problem. Außerdem gibt keine Frau zu, dass das bei ihr so ist, ich habe es selbst lange Zeit verdrängt und verheimlicht. Das finde ich schade, denn nur wenn wir damit offen umgehen und niemand mit dem Finger drauf zeigt, dann wird einem Tabuthema ein normales Thema, dass man angehen kann. Wenn wir offen darüber sprechen, wird alles einfacher.

Die Reaktionen auf meinen Blogbeitrag haben dies wieder gut gezeigt. In Instagram haben mich mehr private Nachrichten erreicht, da sieht man, dass sich Frau immer noch nicht traut, das öffentlich zuzugeben.

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